1. Der Mond ist aufgegangen
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar:
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.
2. Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.
3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.
4. Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder,
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste,
Und suchen viele Künste,
Und kommen weiter von dem Ziel.
5. Gott, laß uns dein Heil schauen,
Auf nichts vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden,
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich sein!
6. Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod,
Und wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du lieber treuer frommer Gott!
7. So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder!
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon’ uns Gott mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen,
Und unsern kranken Nachbarn auch.
Matthis Claudius / Johann Abraham Peter Schulz 1779
Moon river, wider than a mile.
I′m crossing you in style some day.
Oh, dream maker, you heart breaker.
Wherever you're goin′, I'm goin' your way.
Two drifters, off to see the world.
There′s such a lot of world to see.
We′re after the same rainbow's end.
Waitin′ 'round the bend.
My huckleberry friend.
Moon river and me.
Jonny Mercer / Henry Mancini (aus dem Film: Breakfast at Tiffany's)
1. Guter Mond, du gehst so stille
Durch die Abendwolken hin;
Deines Schöpfers weiser Wille
Hieß auf jener Bahn dich ziehn.
Leuchte freundlich jedem Müden
In das stille Kämmerlein!
Und dein Schimmer gieße Frieden
In’s bedrängte Herz hinein!
2. Guter Mond, du wandelst leise
An dem blauen Himmelszelt,
Wo dich Gott zu seinem Preise
Hat als Leuchte hingestellt.
Blicke traulich zu uns nieder
Durch die Nacht auf’s Erdenrund!
Als ein treuer Menschenhüter
Thust du Gottes Liebe kund!
3. Guter Mond, so sanft und milde
Glänzest du im Sternenmeer,
Wallest in dem Lichtgefilde
Hehr und feierlich einher.
Menschentröster, Gottesbote,
Der auf Friedenswolken thront:
Zu dem schönsten Morgenrothe
Führst du uns, o guter Mond!
Volkslied / Kar Enslin 1851
Guten Abend, gut’ Nacht,
mit Rosen bedacht,
mit Näglein besteckt,
schlupf unter die Deck’:
Morgen früh, wenn Gott will,
wirst du wieder geweckt.
Guten Abend, gut’ Nacht,
von Englein bewacht,
die zeigen im Traum
dir Christkindleins Baum.
Schlaf nun selig und süß,
schau im Traum ’s Paradies.
Volkslied / Johannes Brahms
Melodie: Engelbert Humperdinck (1854–1921), aus der Oper »Hänsel und Gretel«
Text: Adelheid Wette (1858–1916) nach dem Volkslied »Abends, wenn ich schlafen geh«
aus »Des Knaben Wunderhorn«
1. Fly me to the moon and let me play among the stars
Let me see what spring is like on Jupiter and Mars
In other words, hold my hand. In other words, darling, kiss me
2. Fill my life with song and let me sing for ever more.
You are all I long for, all I worship and adore.
In other words, please be true. In other words, I love you
3. Fly me to the moon let me play among the stars
Let me see what spring is like on Jupiter and Mars
In other words, hold my hand. In other words, darling, kiss me
4. Fill my life with song, let me sing for ever more
You are all I long for, all I worship and adore.
In other words, please be true
In other words, I love you.
Bart Howard 1954
© Mascha Kaléko / Markus Belmann 2026
1. Wo schlafen Bärenkinder?