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Mai 2019

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Pfingsten

Vom Jazzgottesdienst bis zur opulenten Messa di Gloria von Giacomo Puccini:
Pfingsten 2019 feiern wir an der Maxkirche als ein klangvolles viertägiges Fest. Feiern Sie mit!

Fr. 07.06.2019 18:30 Uhr

Jazzgottesdienst

Birgit Riepe (sax.)

Sören Marquard (b., git.)

Gianni Legrottaglie (dr.)

 

Meditatives und Jazz: Eine ungewöhnliche Kombination, die im Jazzgottesdienst wunderbar miteinander harmoniert. Den Musikern gelingt eine beeindruckende Verbindung zeitgenössischen Jazz mit lebendiger Spiritualität; den Gottesdienst leitet Pfarrer Joachim Decker.

 


Sa. 08.06.2019 11:30 Uhr

Marktmusik Plus

Inspirations

Romano Schubert, Saxophon
Markus Belmann, Orgel
aura sonans - Frauenschola der Maxkirche
Stefanie Brijoux, Gesang und Leitung

Eintritt frei!


Die Archaik mittelalterlicher Musik trifft auf die Klänge des

Jazz-Saxophonisten Romano Schubert. Eine inspirierende Begegnung von Gregorianik und Improvisation, Hildegard von Bingen und Jazz.

Mit spielerischer Leichtigkeit gelingt den Düsseldorfer Musikern ein Brückenschlag von gut 1000 Jahren Musikgeschichte: aura sonans, die Frauenschola der Maxkirche, ist in der Musik des Mittelalters zu Hause. Ihre Interpretationen der Musik der Heiligen Hildegard von Bingen sind von einnehmender Klarheit. Gegründet wurde das Ensemble von der Düsseldorfer Sängerin Stefanie Brijoux, einer ausgesprochenen Expertin für Musik des Mittelalters. Romano Schubert zählt als Saxophonist, Arrangeur, Bandleiter und Pädagoge zu den vielseitigsten Jazzmusikern dern Landeshauptstadt. Als weitere Dialogpartnerin weiß Maxkantor Markus Belmann "seine" barocke Klais/König-Orgel - die älteste Orgel der Landeshauptstadt - in dieses Konzert einzubringen.

 

 



So. 09.06.2019 10:00 Uhr

Lateinisches Hochamt am Pfingstsonntag

Franz Schubert: Messe G-Dur

Franz Schubert (1797-1828):
Messe Nr. 2 G-Dur (D 167)

Solisten, Chor
und Orchester der Maxkirche
Choralschola St. Maximilian
Markus Belmann, Leitung & Orgel

 



Mo. 10.06.2019 10:00 Uhr

Lateinisches Hochamt am Pfingstmontag


Giacomo Puccini: Messa di Gloria

Giacomo Puccini (1858-1924):

Messa a 4 voci ("Messa di Gloria")

 

Bohyeon Mun, Tenor

Sebastian Klein, Bass

Chor und Orchester der Maxkirche Choralschola St. Maximilian
Markus Belmann, Leitung & Orgel


Giacomo Puccini ist gerade einmal 21 Jahre alt, als er die Messa con 4 voci e orchestra als Abschlussarbeit am Istituto Musicale Pacini seiner Heimatstadt Lucca vorlegt. Das opulent orchestrierte Werk steht in der Tradition der italienischen Kirchenmusik der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und kündigt dennoch den späteren Opernkomponisten Puccini an. Das lebensfrohe Gloria ist mit Abstand der längste Satz der Messe. Und so erhielt das Werk nach seiner Wiederentdeckung 1950 sinnfälligen Beinamen "Messa di Gloria". 

Die Messa di Gloria ist heute meist in Konzerten zu hören. An Pfingsten führt der Maxchor sie ihrer ursprünglichen Bestimmung zurück: dem Gottesdienst.



Maxkirche - Kirchenmusik Im Herzen Düsseldorfs

Die Maxkirche Düsseldorf war einst Wirkungsstätte von bedeutenden Musikern wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann. Sie gilt heute als einer der bedeutendsten und profiliertesten Standorte für Kirchenmusik im Rheinland. Der rund 90 Mitglieder zählende Maxchor steht heute unter der Leitung von Maxkantor Markus Belmann und ist in jährlich etwa 25 Gottesdiensten und mehreren Konzerten zu hören. Überregional bekannt und beliebt sind die zahlreichen Orchestermessen sowie die wöchentlichen Choralämter (an Sonn- und Feiertagen um 10 Uhr).

 

Als Ergänzung zu der mit Männerstimmen besetzten Choralschola ist die Frauenschola aura sonans gedacht, ebenso wie der Kammerchor schola cantorum. In Kooperation mit der benachbarten Maxschule, der einzigen Grundschule in der Düsseldorfer Altstadt, entstand ein Kinderchor, dessen Lebendigkeit in den Bann zieht.

Das älteste Orgelgehäuse der Landeshauptstadt stammt von 1753 und wurde von Christian Ludwig König erbaut. Seit 2011 beherbergt es eine Orgel der Firma Klais aus Bonn, die im Geiste des ursprünglichen Erbauers errichtet ist. Neben der wöchentlichen Marktmusik (wöchentliche Orgelkonzerte, samstags 11.30, Eintritt frei) erklingt das spätbarocke Instrument in allen Gottesdiensten.

Im Antoniussaal, dem ehemaligen Refektorium der Franziskaner, finden Proben und Kammerkonzerte statt. Er beeindruckt durch seine prächtige Stuckdecke.

 

Besucher finden die barocke, ehemalige Klosterkirche der Franziskaner in der südlichen Altstadt (Düsseldorf-Carlstadt), unweit der Rheinuferpromenade, in direkter Nachbarschaft von Hetjens-Museum und Filmmuseum.

Seien es Gottesdienste, Konzerte, Vorträge und Führung: Die Maxkirche ist ein besonderer Ort für ansprechende und anspruchsvolle Kirchenmusik!